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Nachlese zur Fledermausexkursion

Es trafen sich doch einige Naturfreude am vergangenen Freitag spät abends zur Fledermausexkursion. Draussen war es frisch, die Insekten blieben lieber am Boden. So war auch die Zahl der jagenden Fledermäuse gering, weil die Beutetiere keine Flugstunde abhalten wollten.
Unser Batcorder hat bei den wenigen Rufen den grossen Abendsegler sowie die Zwergfledermaus und Zweifarbfledermaus vermessen. Tags zuvor gab es bei vergleichbaren Witterungsbedingungen auch nur wenige Aufzeichnungen der Zwerg- und der Zweifarbfledermaus. Die Aufnahmen entstanden vorwiegend im Übergangsbereich von Wald zum Dorf, während im eigentlichen Dorfbereich der Detektor so gut wie keinen Ruf erfasste.

Aus den in den zurückliegenden Jahren durchgeführten Kontrollen der Vogel- und Fledermauskästen bzw. den Aufzeichnungen des Batcorders wissen wir, dass wir in Glattbach folgende Fledermausarten vorfinden:

– Grosses Mausohr

– Grosser Abendsegler

– Kleiner Abendsegler

– Bechsteinfledermaus

– Braunes Langohr

– Zwergfledermaus

– Rauhhautfledermaus

– Fransenfledermaus

– Zweifarbfledermaus

Somit können wir von den 24 bayernweit vertretenen Fledermausarten in Glattbach immerhin 9 Arten nachweisen.

Eine Ursache für die geringe Anzahl der Rufe wird dem Umstand geschuldet, dass wir "schon" um 23:30 Uhr die Exkursion beendeten. Aus Langzeitmessungen mit dem Batcorder wissen wir, dass das Maximum an Flugbewegungen der Fledermäuse oft nach Mitternacht erreicht wird. Deshalb soll verstärkt die Vermessung der Rufe über die komplette Nacht an verschiedenen Standorten erfolgen. Thomas Bormann und Erich Sauer werden Mitglieder des Vereins ansprechen, um geeignete Messpunkte für den Batcorder zu finden.

Bernd Aulbach


Vogelbeobachtung bei Offstein

Am 13. März 2016 starteten sieben Personen des Vogel- und Naturschutzvereins mit dem Glattbacher Dorfbus Richtung Rheinland-Pfalz. Ausgerüstet mit Spektiven, Ferngläsern und Fotoausrüstung machten wir uns auf den Weg zu den Offsteiner Klärteichen. Wir bekamen, bei recht frischen Temperaturen, Lachmöven, Krickenten, Stockenten, Silberreiher, Blesshühner und ca. 60 Reiherenten zu sehen. Doch unsere Erwartungen waren grösser, und so fuhren wir noch ein Stück weiter zum Silbersee am Roxheimer Altrhein.

Hier waren Zwerg- und Haubentaucher, Schnatter-, Löffel-, Tafelenten und auch die Sonne zu sehen. In mehreren Brutbäumen am See hatten eine Kolonie Kormorane und einige Reiher ihre Nester bereits belegt. Zum Schluss kehrten wir im Sonnenhof in Bockenheim an der Weinstrasse ein und liessen uns die Pfälzische Küche und auch den Wein schmecken. Abschliessend ist zu sagen, dass die Offsteiner Klärteiche umgeben von brachliegender Landschaft ein interessantes Gebiet darstellen, das sich aber zu einer späteren Jahreszeit mehr lohnt.

Barbara Koch


Vogelexkursion in die Horloffaue/Hessen am 07.11.2015

Die Horloffsaue ist ein überregionales bedeutendes Brut- u. Rastgebiet vor allem für Wasservögel. Das Exkursionsziel liegt an der A 45 zwischen Wölfersheim und Hungen. Die in der mittleren Horloffsaue gelegenen Seen, Unterer- und Oberer Knappensee, bildeten unsere erste Anlaufstelle. Nach kurzem Fussweg konnten wir am Oberen Knappensee neben verschiedenen Entenarten und als Besonderheit 3 Ohrentaucher entdecken. Am Unteren Knappensee haben wir von einer Beobachtungshütte aus eine Vielzahl von Vögeln beobachtet. Besonders erfreuten uns die anwesenden 15 Weissstörche, 1 Habicht Silbereiher, Löffelente und Kiebitze.

Nach wenigen Kilometern Fahrt ging es in das zweite Exkursionsgebiet. An und im Pfaffensee tummelten sich bestimmt 100-200 Graugänse. Das Geschnatter konnten wir schon von weitem hören. Zum Abschluss des Tages erfreute uns noch ein Trupp mit 25 Kiebitzen mit ihren Flugmanövern. So ging ein schöner und interessanter Tag zu Ende.

Thomas Bormann


Nistkastenreinigung am 10.10.2015

Wie in jedem Jahr werden im Oktober alle unsere Vogelnistkästen gereinigt. Unsere Bewohner der Nistkästen wie Blau- oder Kohlmeise bauen in der Brutsaison immer ein neues Nest. Die alten Nester müssen deshalb entfernt werden. Anhand des Baumateriales kann festgestellt werden welche Vogelart darin gebrütet hat. Kohl- u. Blaumeise nehmen überwiegend Moos zum Nestbau. Die Blaumeise aber feineres Material und Tierhaare. Der Kleiber benützt nur lose Rindenstücke der Kiefer. Eine weitere Eigenheit ist, dass er seine Nisthöhle mit Lehm zumauern kann.

Ausgeteilt in 4 Gruppen zogen wir zu unserer Reinigungsaktion los. Nach 2-4 Stunden waren alle wieder an der Hütte und stärkten sich bei Kaffee und einem Vesper.

Am 17.10 haben wir die aufgenommenen Reparaturen durchgeführt und die Fehlkästen repariert bzw. ergänzt.

Thomas Bormann


Neueste Artikel zum Fledermausschutz im Main-Echo

Winterquartier für die Fledermaus
Fledermaus: Mehr Arten, fünf Infotafeln

Rückblick zum Apfelfest

Nach vielen sonnigen Tagen wollte der Wettergott am vergangenen Sonntag testen, wieviel Unentwegte bei verhangenen, teils regnerischen Himmel den Weg zur Vogelschutzhütte finden.

So nach und nach kamen die Gäste, weil sie zurecht ahnten, dass von der leckeren Apfelpizza, den "Ebbelrenzjen", dem Apfelrollbraten und vieles mehr mit Apfel probiert werden wollte. Kinder hatte viel Spass beim Pressen von Äpfeln, so sie doch den frisch gepressten Saft gleich an Ort und Stelle geniessen konnten.

Wir danken den Helfern und den Besuchern, die es ermöglichten, gemeinsam einen netten Sonntag an der Hütte zu verbringen.

Bernd Aulbach


Wichtig: Der Erhalt europäischer Naturschutzvorschriften

Gerne geben wir die Bitte von Dirk Diehl weiter, an einer Abstimmung zum Erhalt der bestehenden europäischen Naturschutzvorschriften teilzunehmen. Dirk ist Vorsitzender des Fledermausschutzes Südhessen und Leiter des Naturkunde–Instituts in Langstadt bei Münster. Wir arbeiten mit ihm an verschiedenen Fledermausprojekten zusammen. Für Fledermausfreunde lohnt sich auch ein Blick auf die Internetseite

www.fledermausschutz-suedhessen.de

Das Anliegen:

Derzeit stehen diverse Europäische Regeln und Richtlinien auf dem Prüfstand, darunter auch die Naturschutzrichtlinien (FFH-Richtlinie und Vogelschutz-Richtlinie). Es besteht die ernsthafte Gefahr, dass die Kommission damit auch das Ziel verfolgt, die hilfreichen Regelungen im Sinne der verschiedenen Nutzerinteressen aufzuweichen.
Davon wären unter anderem auch die Fledermäuse stark betroffen. Um der Aufweichung des europäischen Naturschutzrechts entgegen zu wirken, ist es wichtig, dass wir unsere Stimme zum Erhalt des europäischen Naturschutzrechtes (FFH- und EU-Vogelschutzgebiete) abgeben! Dies ist direkt bei der EU möglich, aber es ist nicht jedermanns Sache, sich durch 40 englische Fragen zu arbeiten.

Es gibt unter der Adresse www.naturealert.eu/de ein bereits vorausgefülltes Formular, das sich schnell vervollständigen lässt. Bitte geben Sie den Aufruf weiter. Informieren Sie auch Ihre privaten Freundeskreise und nutzen Sie soziale Netzwerke. Der Aufruf steht z.B. schon auf der NABU-Facebook-Seite.

Bis zum 24. Juli haben die Bürger der Europäischen Union die einmalige Möglichkeit, ihre Stimme für den Naturschutz abzugeben. Innerhalb von einer Woche haben bereits 100.000 Bürger mitgezeichnet.

Machen Sie auch mit! Gemeinsam schaffen wir die 1 Million Bürger-Stimmen in Europa!

Bernd Aulbach
www.naturschutz-glattbach.de


Frühjahrswanderung ins Mainfränkische am 17.05.2015

Pünktlich um 9.17 Uhr ging unser Zug von Aschaffenburg nach Retzbach. Vom Bahnhof aus ging es zunächst gemütlich durch den Ort Retzbach. Auf dem Haunweg liefen wir weiter bis wir den Rand des Geschützten Landschaftsbestanteils "Orchideengebiet Klotz" erreicht hatten.

Unterwegs konnten schon viele interessante Pflanzen entdeckt werden – Leinkraut, Wiesensalbei usw.

Im "Klotz" konnten wir sieben verschiedene Orchideenarten vorfinden. Doch neben den Orchideen gab es eine Vielzahl weiterer interessanter Pflanzen, u.a. den Diptam und die Kugelblume.

Die 21 Teilnehmer waren sehr interessiert bei der Sache und freuten sich auf weitere Entdeckungen. Nach einer Vesperpause, die stilecht mit einem kleinem Umtrunk mit Rotwein beendet wurde, ging es weiter.

Nach zwei Stunden erreichten wir den Weinort Thüngersheim. Im dortigen Gasthaus "Zum Bären" liessen wir uns die gute Fränkische Küche und natürlich auch den Frankenwein gut schmecken.

Um 18.12 Uhr ging es mit der Bahn wieder zurück nach Aschaffenburg.


Bericht zur Jahreshauptversammlung 2015

Die Jahreshauptversammlung 2015 am 07.03.2015 wurde gemäss der vorab veröffentlichten Tagesordnung durchgeführt. Es folgen die wichtigsten Ergebnisse in diesem Kurzbericht.

Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
Der Vorstandsmitglieder berichteten über die Arbeit des Vereins in 2014 und präsentierten die wichtigen Eckpunkte über Einnahmen und Ausgaben. Die Kassenprüfer bestätigten die Daten des vorgelegten Berichts.

Änderung der Vereinssatzung:
Zu ändern waren die Paragraphen 2 (Zweck und Aufgaben), 3 (Finanzen), 7 (Der Vorstand), 8 (der Vereinsausschuss) und 10 (Vermögensverwertung nach Auflösung) zu ändern.

Wahlen Vorstand:
Barbara Koch (1. Vorsitzende),
Thomas Bormann (2. Vorsitzender),
Susanne Bormann (Kassenführerin),
Christiane Messenzehl (Schriftführerin)

Ausschuss:
Konrad Müller,
Marius Stiebler
Hannelore Peters

Kassenprüfer:
Petra Steiglechner und Michael Volgmann

Alle Beschlüsse und die Abstimmungen zur Wahl erfolgten einstimmig.

Die 1. Vorsitzende Barbara Koch verabschiedete die bisherigen Mitglieder des Vorstands und Ausschusses und konnte besondere Ehrungen vornehmen. Sie bedankte sich im Namen des Vereins mit einem Geschenk und einer persönlichen Würdigung für die geleistete Arbeit.

Ehrungen
Franz Rossmeisel (für 50-jährige Mitgliedschaft)
Georg Euler (für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit)

Verabschiedungen
Lothar Geibig (als 2. Vorstand)
Inge Bormann (als 2. Kassier)
Karl-Heinz Musch (als Ausschussmitglied)
Michael Merget (als Ausschussmitglied)

Für die Vorstandschaft
Bernd Aulbach

 

Letzte Aktualisierung 27.07.2016